Hintergrundschmuckbild

Gewährung freiwilliger Leistungen

Unterhaltsbeiträge an nicht anspruchsberechtigte Ehegatten des verstorbenen Mitglieds

Hinterlässt ein Mitglied keine Versorgungsberechtigten, kann die Bayerische Ärzteversorgung dem überlebenden Eheteil, der keinen Anspruch auf Witwen- oder Witwergeld hat, einen Unterhaltsbeitrag gewähren, wenn mit dem verstorbenen Eheteil bis zu seinem Tod mindestens 5 Jahre ununterbrochen eine durch Melderegisterauskunft nachgewiesene häusliche Gemeinschaft bestanden hat. Zeiten einer gleichzeitig bestehenden anderweitigen Ehe bleiben außer Ansatz. Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft stehen Ehegatten gleich.

(§ 51 und 53 der Satzung)


Unterhaltsbeiträge für Kinder bei Berufsausbildung sowie für Kinder oder an Waisen bei dauernder Erwerbsunfähigkeit

Für Kinder kann ein Unterhaltsbeitrag gewährt werden,

  • bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, wenn sie sich in Schul- oder Berufsausbildung befinden oder ein freiwilliges soziales Jahr oder ein freiwilliges ökologisches Jahr im Sinne des Jugendfreiwilligendienstegesetz oder den Bundesfreiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz leisten;
  • im Falle dauernder Erwerbsunfähigkeit.

Ab dem Jahr 2015 kann ein Unterhaltsbeitrag nur noch Empfängern von Ruhegeld bei Berufsunfähigkeit gezahlt werden. Bis dahin eingewiesene Leistungen für Kinder werden allerdings in jedem Fall bis zum Anspruchsende weitergezahlt.

(§§ 51 Abs. 4, 91 j der Satzung)

Waisen kann im Falle dauernder Erwerbsunfähigkeit ein Unterhaltsbeitrag bis zur Höhe des Waisengeldes gewährt werden.

(§ 51 Abs. 3 der Satzung)


Beihilfen für Rehabilitationsmaßnahmen

Im Rahmen des Rehabilitationsstatuts der Bayerischen Ärzteversorgung können Mitgliedern Zuschüsse für Maßnahmen zur Erhaltung, Besserung oder Wiederherstellung der Berufsfähigkeit gewährt werden.

(§§ 34, 51 der Satzung)


Härteausgleich

Sofern sich in einzelnen, eigens aufgeführten Fällen eine besondere Härte ergibt, kann durch einen Ausgleich abgeholfen werden; insbesondere können freiwillige, stets widerrufliche laufende oder einmalige Leistungen gewährt werden.

(§ 34 der Satzung)