Mitgliedschaft

§§ 15 - 18 der Satzung

Voraussetzungen

Bayern
Pflichtmitgliedschaft besteht für alle Pflichtmitglieder der Landesapothekerkammer Bayern und für alle in Bayern pharmazeutisch tätigen Pharmaziepraktikanten.

Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland
Pflichtmitgliedschaft besteht für Pflichtmitglieder der jeweiligen Apothekerkammer sowie für Pharmaziepraktikanten, die im Zuständigkeitsbereich der Bayerischen Apothekerversorgung tätig sind.

Hinweis:
Zu den Änderungen der Staatsverträge vgl. Sonderinformation "Neues Mitgliedschaftsrecht in den Staatsvertragsländern".
Nähere Auskünfte werden auf Anfrage erteilt.

Die Pflichtmitgliedschaft setzt weiterhin zum Begründungszeitpunkt voraus:

  • Bei Begründung der Mitgliedschaft darf die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht sein und keine Berufsunfähigkeit vorliegen
  • Zusätzlich bei Pharmaziepraktikanten die Ausübung einer pharmazeutischen Tätigkeit

Beginn

Die Pflichtmitgliedschaft beginnt unmittelbar mit Eintritt der Voraussetzungen. Wird der Beginn der Kammermitgliedschaft bzw. die Aufnahme der Berufstätigkeit dem Versorgungswerk erst nachträglich bekannt, so ergeht der Mitgliedsbescheid mit rückwirkender Kraft.

Befreiung

In bestimmten Fällen (vgl. § 16 der Satzung) besteht die Möglichkeit, die Befreiung von der Pflichtmitgliedschaft zu beantragen, insbesondere wenn eine Pflichtmitgliedschaft in einem anderen Apothekerversorgungswerk besteht.

Ende

Die Pflichtmitgliedschaft endet durch Wegfall der Voraussetzungen.

Freiwillige Mitgliedschaft

Im Anschluss an eine endende Pflichtmitgliedschaft kann die Mitgliedschaft unter bestimmten Voraussetzungen freiwillig fortgeführt werden. Für freiwillige Mitglieder gelten die gleichen Rechte und Pflichten wie für Pflichtmitglieder. Freiwillige Mitglieder können auf Wunsch jederzeit aus dem Versorgungswerk ausscheiden. Macht ein freiwilliges Mitglied von diesem Recht Gebrauch, ist ein Wiedereintritt allerdings nur bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine Pflichtmitgliedschaft möglich.

Beendete Mitgliedschaft

Endet die Mitgliedschaft in der Bayerischen Apothekerversorgung, bleibt die während der Mitgliedschaft erworbene Anwartschaft aufrecht erhalten. Bei Eintritt des Versorgungsfalls (Alter, Berufsunfähigkeit, Tod) werden Leistungen erbracht.

Soweit in einem anderen Apothekerversorgungswerk Mitgliedschaft nachfolgt und die Mitgliedschaft bei der Bayerischen Apothekerversorgung weniger als 5 Jahre dauerte, können die gezahlten Beiträge nach näherer Maßgabe der Überleitungsabkommen (Frist beachten!) dorthin übergeleitet werden.