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Angestellte

Mitglieder, die von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit sind,

zahlen zum Versorgungswerk den gleichen Beitrag, der ohne diese Befreiung aus ihrer Tätigkeit an die gesetzliche Rentenversicherung zu zahlen wäre. Der Beitrag ist der Höhe nach gedeckelt durch die jeweils geltende Beitragsbemessungsgrenze (Stand 1.1.2019: 80.400 ¤ jährlich bzw. 6.700 ¤ monatlich) und den Beitragssatz (Stand 1.1.2019: 18,6 %).

Die Hälfte des Beitrags übernimmt der Arbeitgeber. Beitragsschuldner/in gegenüber dem Versorgungswerk ist – anders als bei der gesetzlichen Rentenversicherung – das Mitglied selbst. Er hat somit gegenüber dem Versorgungswerk für die korrekte Beitragszahlung der Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile zu sorgen. Angestellte Mitglieder, die die Befreiungsmöglichkeit nicht in Anspruch nehmen, zahlen – neben dem Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung – zum Versorgungswerk den Mindestbeitrag. Sofern zusätzlich eine selbstständige Tätigkeit ausgeübt wird, unterliegt diese gesondert der Beitragserhebung.