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Staatlich geförderte Altersvorsorge

Staatlich geförderte Altersvorsorge („Riester“)

Die staatliche Förderung beschränkt sich auf die Personengruppen, die ihre Altersversorgung hauptsächlich in der gesetzlichen Rentenversicherung aufbauen.
Die staatlich geförderten Produkte sollen die strukturell und demographisch bedingten Einschnitte in der gesetzlichen Rentenversicherung ausgleichen. Nicht in die Förderung einbezogen sind deshalb Freiberuflerinnen und Freiberufler und die von der gesetzlichen Rentenversicherung befreiten angestellten Mitglieder des Versorgungswerks.

Wer jedoch im Versorgungswerk nur zusatzversichert ist, weil er gleichzeitig in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist („nicht von der Versicherungspflicht nach § 6 Abs. 1 SGB VI befreit“), gehört zum förderfähigen Personenkreis.
Das Versorgungswerk kann zur gesetzlichen Rentenversicherung nur ergänzende, unverbindliche Empfehlungen und Hinweise geben. Zuständig für Auskünfte zur gesetzlichen Rentenversicherung sind die Deutsche Rentenversicherung Bund und deren Beratungsstellen.


Entgeltumwandlung

Bei der Entgeltumwandlung wird ein Teil des Bruttogehalts steuer- und sozialabgabenfrei (=staatliche Förderung) in eine betriebliche Altersvorsorge umgewandelt. Diese betriebliche Zusatzrente (= zweite Säule des dreigliedrigen Altersvorsorgesystems in Deutschland) beruht auf einer Vereinbarung zwischen Arbeitgeber/in und Arbeitnehmer/in.
Durch die sozialversicherungsfreie Umwandlung von Entgelt sinkt auch die Bemessungsgrundlage für den Rentenbeitrag zum Versorgungswerk, somit sinkt dieser ebenfalls.

Sie haben die Möglichkeit sich eine Hochrechnung erstellen zu lassen, aus der die Differenz des voraussichtlichen Ruhegeldes hervorgeht.