Mitglieder

Pflichtmitglieder

des Bayerischen Versorgungsverbandes (BVK Beamtenversorgung) sind kraft des Gesetzes über das öffentliche Versorgungswesen - VersoG

  • Gemeinden mit weniger als 100 000 Einwohnern,
  • die Landkreise,
  • die Verwaltungsgemeinschaften,
  • die Zweckverbände,
  • die Schulverbände,

wenn sie versorgungsberechtigte Beamte oder Angestellte mit beamtenmäßigen Versorgungsrechten haben (§ 12 Abs. 1 der Satzung).


Freiwillige Mitglieder

Als freiwillige Mitglieder können in den Versorgungsverband aufgenommen werden

  • sonstige juristische Personen des öffentlichen Rechts,
  • Verbände dieser juristischen Personen,
  • juristische Personen des Privatrechts, die überwiegend öffentliche Aufgaben erfüllen oder als gemeinnützig anerkannt sind,
  • Fraktionen kommunaler Vertretungskörperschaften (§ 13 Abs. 1 der Satzung).

Da juristische Personen des Privatrechts anders als die übrigen Mitglieder des Versorgungsverbandes konkursfähig sind, ist zusätzliche Voraussetzung für ihre Mitgliedschaft eine selbstschuldnerische Bürgschaft eines öffentlich-rechtlichen Gewährträgers oder die Zahlung eines Umlagezuschlags in Höhe von 15 %.

Die Mitglieder müssen ihre Beamten und Angestellten mit dienstvertraglich eingeräumten beamtenmäßigen Versorgungsrechten beim Versorgungsverband anmelden. Die Mitgliedschaft begründet Rechte und Pflichten nur zwischen dem Versorgungsverband und seinen Mitgliedern, es besteht keine unmittelbare Rechtsbeziehung zu den angemeldeten Bediensteten und den Versorgungsempfängern.