Selbstverwaltung/Organe

Der Bayerische Versorgungsverband

wurde 1916 gegründet und ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in München. Er regelt seine Angelegenheiten in autonomer Selbstverwaltung und bestreitet seinen Verwaltungsaufwand aus eigenen Mitteln. Die Rechts- und Versicherungsaufsicht obliegt dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr. Organe des Versorgungsverbandes sind der Verwaltungsrat und die Bayerische Versorgungskammer. Der Verwaltungsrat ist das Beschluss- und Kontrollorgan, die Bayerische Versorgungskammer führt die Geschäfte des Versorgungsverbandes und vertritt ihn gerichtlich und außergerichtlich. Rechtsgrundlagen des Versorgungsverbandes sind das Gesetz über das öffentliche Versorgungswesen (Versorgungsgesetz) sowie die Satzung des Bayerischen Versorgungsverbandes.

Die Bayerische Versorgungskammer fungiert als gemeinsames Geschäftsführungs- und Vertretungsorgan des Bayerischen Versorgungsverbandes und elf weiterer Versorgungseinrichtungen (z.B. der BVK Zusatzversorgung). Sie ist eine dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr unmittelbar nachgeordnete staatliche Oberbehörde, die von einem Vorstand geleitet wird. Der bei der Bayerischen Versorgungskammer gebildete Kammerrat, bestehend aus 17 Vertretern aller von der Bayerischen Versorgungskammer verwalteten Versorgungseinrichtungen, wirkt in gemeinsamen Geschäftsführungsangelegenheiten der Versorgungseinrichtungen beratend mit. Der Verwaltungsrat des Bayerischen Versorgungsverbandes entsendet einen Vertreter in den Kammerrat.

Der Bayerische Versorgungsverband ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft kommunale Altersversorgung (AKA) e.V. Die AKA ist ein Zusammenschluss von kommunalen und kirchlichen Versorgungs- und Zusatzversorgungskassen in Deutschland.