Versorgung

Anwartschaft

Mit der Berufung in das Beamtenverhältnis erwirbt der Ernannte eine Anwartschaft auf eine spätere lebenslange Versorgung einschließlich Hinterbliebenenversorgung. Die Versorgung erfolgt in einem eigenständigen System außerhalb der Rentenversicherung. Der Anspruch auf Beamtenversorgung richtet sich gegen den Dienstherrn. Die Anspruchsvoraussetzungen und die Höhe der Versorgung sind im Bayerischen Beamtenversorgungsgesetz (BayBeamtVG) geregelt.

Versorgungsleistungen

Der Bayerische Versorgungsverband (BVK Beamtenversorgung) übernimmt nach Maßgabe seiner Satzung die von seinen Mitgliedern nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder entsprechenden dienstvertraglichen Regelungen zu erbringenden Versorgungsleistungen sowie sonstige gesetzlich vorgeschriebene Leistungen (§§ 27ff der Satzung).

Die im Bayerischen Beamtenversorgungsgesetz geregelten beamtenrechtlichen Versorgungsleistungen sind

Sonstige gesetzlich vorgeschriebene Leistungen sind

  • die von den Mitgliedern im Rahmen des nach Ehescheidung stattfindenden Versorgungsausgleichs zu erbringenden Leistungen (§ 29 der Satzung),
  • die von den Mitgliedern nach den Bestimmungen der gesetzlichen Rentenversicherung zu entrichtenden Nachversicherungsbeiträge, wenn ein Angemeldeter aus dem Dienst eines Mitglieds ausscheidet (§ 30 Satz 1 der Satzung),
  • die Versorgungsleistungen nach dem Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung, die einem aus dem Dienst eines Mitglieds ausgeschiedenen Angestellten mit dienstvertraglich eingeräumten beamtenmäßigen Versorgungsrechten zustehen (§ 30 Satz 2 der Satzung),
  • die von den Mitgliedern zu erstattenden Versorgungslastanteile sowie Kapitalisierungsbeträge für Beamte, die von anderen Dienstherren übernommen wurden (§ 33 der Satzung)

Als freiwillige Leistung kann der Versorgungsverband u.a. Zuschüsse zu Rehabilitationsmaßnahmen gewähren (§ 37 Abs. 2 der Satzung).