Hinterbliebenenversorgung

(Art. 31 - 44 BayBeamtVG)

Die Hinterbliebenenversorgung umfasst

  • Sterbegeld,
  • Witwen- bzw. Witwergeld (auch bei Lebenspartnerschaften),
  • Witwen- bzw. Witwerabfindung bei Wiederverheiratung,
  • Waisengeld.

Beim Tod eines Beamten auf Lebenszeit, eines Wahlbeamten auf Zeit oder eines Ruhestandsbeamten erhalten die Hinterbliebenen außer dem (einmaligen) Sterbegeld laufende Versorgungsbezüge. Die für den Anspruch auf Ruhegehalt erforderliche fünfjährige Wartezeit gilt hier grundsätzlich entsprechend.

Das Witwengeld beträgt 55 oder 60 % (abhängig vom Zeitpunkt der Eheschließung sowie dem Alter der Ehegatten), das Halbwaisengeld 12 % und das Vollwaisengeld 20 % des Ruhegehalts, das der Verstorbene erhalten hat oder hätte erhalten können, wenn er am Todestag in den Ruhestand getreten wäre. Bei Tod infolge eines Dienstunfalls beträgt das Waisengeld sowohl für Halbwaisen als auch für Vollwaisen einheitlich 30 % des Unfallruhegehalts, das der Beamte erhalten hätte bzw. der Ruhestandsbeamte erhielt. Die Zahlung beginnt mit Ablauf des Sterbemonats; die Bezüge des Verstorbenen für den Sterbemonat verbleiben den Hinterbliebenen.

Bei den vorstehenden Ausführungen handelt es sich nur um einen kurzen Überblick. Für detaillierte, verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte persönlich an uns (siehe Kontakt).