Voraussetzungen für den Anspruch auf Ruhegehalt

(Art. 11 - 28 BayBeamtVG)

Der Anspruch auf Ruhegehalt entsteht, wenn der Beamte in den Ruhestand versetzt wird.

Beamte auf Lebenszeit

werden in den Ruhestand versetzt,

  • wenn sie die gesetzliche Altersgrenze erreichen oder
  • dauernd dienstunfähig sind oder
  • auf eigenen Antrag, wenn sie entweder das 64. Lebensjahr vollendet haben oder 60 Jahre alt und schwerbehindert sind.

Voraussetzung für die Ruhestandsversetzung ist, dass eine Dienstzeit von mindestens fünf Jahren (Wartezeit) zurückgelegt ist. In diese Wartezeit sind vorangegangene Wehr- und Zivildienstzeiten sowie ruhegehaltfähige Zeiten in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst einzurechnen. Die Erfüllung der Wartezeit ist nicht erforderlich bei dienstlich verursachter Dienstunfähigkeit (z. B. durch einen Dienstunfall).

Wahlbeamte

(Beamte auf Zeit) treten in den Ruhestand

  • mit Ablauf der Amtszeit, wenn sie nicht wiedergewählt werden oder die Wiederwahl nicht annehmen und eine Amtszeit von mindestens zehn Jahren (Wartezeit) zurückgelegt haben, oder
  • bei dauernder Dienstunfähigkeit.

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Bei den vorstehenden Ausführungen handelt es sich nur um einen kurzen Überblick. Für detaillierte, verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte persönlich an uns (siehe Kontakt).