Elektroinstallation

Die Bayerische Versorgungskammer modernisiert ständig die Elektroinstallationen in älteren Wohnimmobilien. Trotzdem gibt es noch viele Wohnungen, in denen Altinstallationen zu finden sind. Sie erkennen eine ältere Installation daran, dass noch Schraubsicherungen im Sicherungskasten vorhanden sind. Moderne Wohnungen sind bereits mit Kippsicherungen ausgestattet, die im Falle eines Kurzschlusses nicht mehr durch eine neue Sicherung ersetzt werden müssen. Ersatz für die alten Schraubsicherungen bekommen Sie in der Regel noch in Baumärkten sowie bei einem Elektroinstallationsbetrieb. Bitte beachten Sie, dass die Leistungswerte der alten Sicherung mit der neuen Sicherung absolut identisch sein müssen.

Gerade in den älteren Wohnungen sind häufig zu wenige Steckdosen verfügbar. Dann müssen etwa Computer, Fernseher und Stereoanlage über eine einzige Steckdose versorgt werden. Damit das klappt, werden oft mehrere Steckdosenleisten hintereinander geschaltet. Bei hohem Stromfluss besteht aber die Gefahr, dass sich die Mehrfachsteckdosen stark erhitzen. Die Folge ist ein Herausspringen bzw. Durchbrennen der entsprechenden Sicherungen. Im schlimmsten Fall entsteht dadurch ein Schwelbrand, der schließlich die ganze Wohnung in Brand setzt. Sie als Nutzer können aber zur Sicherheit beitragen, indem Sie die auf der Steckdosenleiste aufgedruckte Belastungsgrenze einhalten und niemals mehrere Steckdosenleisten hintereinander einstecken. Sollten Sie Probleme mit der Elektroinstallation haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausmeister oder einen Elektrofachmann. Beachten Sie aber, dass Änderungen der Elektroinstallation unbedingt mit der Hausverwaltung abgestimmt werden bzw. genehmigt werden müssen.

Grundsätzlich gilt:
Beim Eingriff in die elektrische Anlage besteht Lebensgefahr. Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen deshalb nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden.

Gut wohnen - besser leben