Verringerter Umlagesatz ab 01. Januar 2013

22.06.2012

Der Umlagesatz der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden wird ab dem 01. Januar 2013 von derzeit 4,75 % auf 3,75 % abgesenkt.

Dies hat der Verwaltungsrat der Zusatzversorgungskasse in seiner Sitzung vom 14. Juni 2012 beschlossen. Der neue Umlagesatz gilt zunächst für die Dauer von fünf Jahren (also bis Ende 2017).

Neben der Umlage wird weiterhin unverändert ein Zusatzbeitrag in Höhe von 4 % erhoben.

Damit werden nicht nur unsere Mitglieder finanziell entlastet, sondern auch viele Versicherte, die aufgrund der geringeren Umlage weniger Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen. Die Leistungen für die Versicherten werden hierdurch in keiner Weise berührt.

Die Zusatzversorgungskasse begrüßt den Beschluss des Verwaltungsrats ausdrücklich. Dieser ist für sämtliche Beteiligte erfreulich - insbesondere da die BVK Zusatzversorgung den Kapitalisierungsgrad weiterhin kontinuierlich erhöhen kann.

Mit der Absenkung des Umlagesatzes bekräftigt die BVK Zusatzversorgung ihr langfristiges Ziel, die Finanzierung der Betriebsrente für die Versicherten sicherer zu gestalten und die Belastung der Arbeitgeber überschaubar zu halten. Im Jahr 2002 hatte sich der Verwaltungsrat grundsätzlich dazu entschieden, die bis dahin ausschließlich durch Umlagen finanzierte Zusatzversorgung auf ein überwiegend kapitalgedecktes System umzustellen. Dieses Ziel wird auch weiterhin verfolgt. Der Kapitaldeckungsgrad der Zusatzversorgungskasse hat zwischenzeitlich eine Höhe erreicht, die eine Absenkung der Umlagen ermöglicht, ohne das Ziel der weiteren Ausfinanzierung zu gefährden. In der Folge wird also das bereits vorhandene Kapital weiter anwachsen, wenn auch langsamer als bisher.